Deutschlands Innovationsführer

Eine Untersuchung in Kooperation mit dem F.A.Z. Institut

Unternehmen stehen branchenübergreifend in einem intensiven Wettbewerbsumfeld, in dem die Differenzierung gegenüber Mitbewerbern eine zentrale Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg darstellt. Neben klassischen ökonomischen Kennzahlen wie Wachstum und Profitabilität gewinnt insbesondere die Wahrnehmung als innovationsorientiertes Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Innovationsführerschaft basiert maßgeblich auf kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie der Fähigkeit, neue Produkte und Dienstleistungen frühzeitig am Markt zu etablieren. Dadurch lassen sich Wettbewerbsvorteile generieren, die sowohl die Sichtbarkeit als auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens stärken. Vor diesem Hintergrund analysiert und bewertet die Studie „Deutschlands Innovationsführer“ die Daten eines umfassenden Social-Media-Monitorings.

Methodik

Social-Media-Monitoring ist eine Methode zur Quantifizierung der im Internet vorhandenen Kommentare und Berichte. Ziel ist die Identifikation von Unternehmen, die eine überdurchschnittliche wirtschaftliche Performance mit einer ausgeprägten Innovationsreputation verbinden. Grundlage der Analyse bilden Daten, anhand derer die öffentliche Wahrnehmung von Innovationsaktivitäten systematisch erfasst wird.

Für diese Studie konnten ca. 16,8 Millionen Nennungen zu etwa 16.600 Unternehmen innerhalb des Untersuchungszeitraums vom 1. März 2024 bis 28. Februar 2026 identifiziert und zugeordnet werden. Zur Berechnung der Punktwerte werden für jedes Unternehmen und jedes Themengebiet jeweils die Tonalität und die Reichweite berücksichtigt. Die Berechnungen werden getrennt nach den beiden Themenblöcken durchgeführt. Dies erfolgt durch die Ermittlung der Tonalitätssaldi je Eventtyp, die anschließend je Themenblock gewichtet zu einem Gesamttonalitätswert verrechnet werden. Die Reichweite geht ein durch die Berechnung der Differenz von positiven und negativen Fragmenten je Eventtyp. Diese Werte werden je Themenblock gewichtet und zu einem Gesamtreichweitenwert verrechnet.

Diese beiden Werte sind die Basis eines ersten Punktwertes in den Themenblöcken. Danach werden diese ersten Punktwerte für alle Unternehmen branchenbezogen je Themenblock normiert. Das beste Unternehmen jeder Branche bildet mit 100 Punkten den Benchmark, die weiteren Wettbewerber werden branchenbezogen normiert. Für Unternehmen, die in beiden Themenblöcken überdurchschnittlich gut performen, wird ein finaler Punktwert ermittelt, der abschließend branchenbezogen normiert wird.

Auswertung

Die Auszeichnung „Deutschlands Innovationsführer 2026“ wird anhand der erreichten Punktzahl im Gesamtranking vergeben. Die Berechnung des Punktwertes erfolgt branchenspezifisch auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. Der jeweilige Branchensieger erhält 100 Punkte und setzt damit den Benchmark für alle anderen untersuchten Unternehmen innerhalb der Branche. Eine Auszeichnung erhalten diejenigen Unternehmen, die in beiden Themenblöcken jeweils überdurchschnittlich viele Punkte erreicht haben.

Die Rankings zu der Studie „Deutschlands Innovationsführer“ mit dem Stand von 27.03.2026 (gültig bis März 2027):

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